Letztens habe ich auf Twitter gepostet, dass es die kleinen Details sind, die einem bei der Retusche so manchmal richtig aufhalten. Nicht weil die Retusche schwierig ist, sondern weil die Zeit pro Foto manchmal dadurch deutlich ansteigt. Ich rede von den kleinen Insekten oder andere Details, die in einem Foto stören können.

Aber Insekten sind doch super!

Ja klar, grundsätzlich habe ich auf keinen Fall etwas gegen Insekten. Die sind wichtig für Natur und Umwelt. Aaaaaaber, auf einem Foto sind sie manchmal sehr störend. Warum? Ganz einfache Erklärung: Die Insekten sind nicht mehr als solche zu erkennen. Ganz oft werden die Fotos in einer kleineren Auflösung verwendet, da die Originaldatei viel zu groß wäre. Und dann werden aus den lieben, kleinen Bienchen und Co nur noch irgendwelche Flecken im Foto. Und das sieht dann nicht mehr so schön aus. Als ob ich meine Linse nicht richtig geputzt hätte.

Und da im Sommer besonders viele von den kleinen Rackern unterwegs sind, habe ich zu dieser Jahreszeit deutlich mehr Retuschearbeit, als zB im Winter. Gerade bei Landschaftsaufnahmen, bei denen ich eine niedrige Perspektive wähle, damit ich einen schönen Vordergrund bekomme, tummeln sich richtig viele Insekten vor meiner Linse, die ich dann nachher größtenteils alle rausretuschieren darf.