Der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich nicht nur seit Anfang des Jahres die neue Nikon Z7 besitze, sondern seit vielen Jahren den CamRanger mein Eigen nenne. Dieser ist sicher mit Abstand das beste Accessoire für meine Ausrüstung, welches ich auch intensiv nutze. Gerade bei Hotelfotografie ist der CamRanger ein wichtiger Bestandteil in meinem Workflow. Dank dieser Fernsteuerung kann ich die Kamera an Stellen positionieren, die ich sonst entweder nur schwer oder gar nicht erreichen könnte.

Probleme mit CamRanger und Z7

Umso mehr war ich dann etwas enttäuscht, als ich meine neue Z7 mit dem CamRanger steuern wollte. Leider hatte ich immer wieder Fehlermeldungen bekommen, konnte keinerlei Einstellung vornehmen; schlicht weg, nicht zu nutzen. „Na ja, er ist ja auch schon alt!“, dachte ich mir so und lud mir gleich mal die Nikon eigene SnapBridge App runter. Zu dieser App gibt es dann noch mal einen extra Blogpost…

SnapBridge ist auch keine Lösung

Nach den ersten zwei Jobs mit der Nikon App war ich dann doch recht angenervt, weil sie nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte. Ständig schaltet sich das WLAN der Kamera aus, das iPad trennt sich automatisch bei einem App-Wechsel und das erneute Verbinden ist dann zeitfressend und wirklich nervig! Ergo, eine andere Lösung musste her.

Support bei CamRanger

Nach kurzem Surfen nach Alternativen bin ich dann doch zu dem Entschluss gekommen, dass der CamRanger nun mal die beste Fernsteuerung für meine Anforderungen ist. Also habe ich den Support angeschrieben, ob es denn ein Update gibt, oder sie vielleicht eine Idee hätten, woran das liegen kann. Und prompt kam am gleichen Tag noch die erste Antwort. Sehr cool. Ich weiß, dass dies nicht selbstverständlich ist, gerade wenn es kleinere Firmen sind, die jetzt nicht unbedingt eine eigene Support Abteilung haben. Um genau zu sein – es sind zwei Personen: Dave mit seiner Frau Melissa!

Umso cooler finde ich, dass Dave mich am gleichen Tag noch kontaktiert hat und am gleichen Abend auch noch anfing, das Problem zu erörtern, um für mich eine Lösung zu finden. Großartig!

Zur Problemlösung habe ich von Dave eine MacOS Version erhalten, welche ein Log-File produzieren kann, so dass Dave genau sehen konnte, wann es zu Problemen kam. Nach ein paar Tests und Mails war das Problem eingegrenzt und, zumindest für den Übergang, gelöst.

Silent Mode macht die Probleme

Die neue Z7 ist mit einem echt coolen Feature ausgestattet – dem Silent Mode. Hier produziert die Kamera keinen Mucks, wenn ich den Auslöser drücke. Sehr praktisch! Doch genau diese Funktion bringt den CamRanger ins Schleudern. Also schalte ich den Silent Mode einfach wieder ab und ich kann den CamRanger ganz normal nutzen. Denn bei den Situationen, in dem ich den CamRanger einsetze, benötige ich den Silent Mode nicht. Problem gelöst.

CamRanger 2 is coming…

Ein Update der App ist zur Zeit nicht drin, schreibt Dave. Er arbeitet intensiv an dem CamRanger 2, welcher Ende des Jahres dann auf dem Markt sein soll. Damit kann ich sehr gut leben, denn an dem Nachfolgermodell bin ich schon sehr interessiert.

Super Support – Danke!

So ein prompter und lösungsorientierter Support hat man nicht alle Tage. Deshalb dieser lange Blogpost als Lobeshymne auf Dave und Melissa. Denn sowas muss man ja auch mal sagen, richtig?!

PS

Und nein, das ist kein Sponsored Post, sondern lediglich meine Art, Dankeschön zu sagen 😉