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Die „Toskana des Nordens“ - Landschaft im Nördlichen Harzvorland

Es muss ja nicht immer schönes Wetter sein bei der Landschaftsfotografie!

Wer mich kennt, hat sicherlich schon bemerkt, dass die meisten Kunden aus der Tourismusbranche kommen. Und wenn es um das Thema Landschaftsfotografie geht, spielt das Wetter natürlich eine maßgebliche Rolle. In der Regel sind die Anforderungen, abgesehen von den kundenspezifischen Details, dass es schönes Wetter sein soll. Also freundlich, hell, Sonne, blauer Himmel, ein paar Wolken. Oder Sonnenuntergang, Sonnenaufgang, aber immer mit einem lebendigen Himmel und Sonne. Selten ist es mal der Fall, dass es auch Fotos sein können, bei denen nicht die Sonne scheint. Einmal hatte ich sogar explizit die Anforderung, Schiedwedder Fotos zu schießen. Aber das war bisher die absolute Ausnahme.

Grauer Himmel in der Landschaftsfotografie

Es geht aber auch anders. Zur Zeit sind wir (wieder) im Nördlichen Harzvorland unterwegs. Landschaftlich für mich eine wunderschöne Gegend. Erinnert mich ein wenig an die Toskana, so zu sagen die „Toskana des Nordens“. Heute ist so ein Tag. Der Himmel ist grau, weit und breit kein blaues Loch zu sehen. In den meisten Fällen zieht man an solchen Tagen nicht los, um Fotos zu machen. Aber an solchen Tagen können auch ganz wunderbare Motive entstehen. Wenn die Lichtstimmung tagsüber so ganz eigenartig wird. Das Getreide auf den weitern Feldern ist kurz vor der Ernte. Das Goldbraun gibt einen wunderbaren Kontrast zum hellgrauen, fast nebelartigen Himmel. Der Horizont verwischt und die grünen Alleen zwischen den Feldern bilden ein paar Farb- und Kontrastpunkte. Für mich ein absolut genialer Moment.

Was meint Ihr?

Wie sind so Eure Erfahrungen mit Schiedwedder und geht Ihr an diesen Tagen bewusst raus, um Fotos zu schießen?

2 Comments
  1. Bilder bei schönem Wetter gibt es unzählige und ja, es sieht halt freundlicher aus.
    Mich faszinieren Sonnenaufgänge besonders, weil ich eher der Typ für Sonnenuntergänge bin. Früh aufstehen fällt mir nicht unbedingt leicht.
    Genauso ist es mit all diesen Wetterstationen, bei denen kaum jemand an seine Kamera denkt und nur wenige wissen, wo man genau in diesem Moment sein sollte um diese Stimmung einzufangen.
    Beeindruckende Bilder bei klirrendem Frost, mit Nebel oder apokalyptischen Wetterereignissen macht man meist nicht ohne die Komfortzone zu verlassen und nicht ohne zu wissen was da vielleicht auf einen zukommt.
    Deshalb meine Hochachtung für alle, die sich hinausbewegen und auch bei „schlechtem“ Wetter fotografieren, schließlich gibt es genug davon.
    Von dem Wetter natürlich 😉

    1. Achim

      Hi Rolf, danke für Dein Kommentar. Das mit dem früh aufstehen geht mir genauso 🙂 Ich bin auch der Sonnenuntergangs-Fotograf… Die verschiedenen Wetterzustände machen es oftmals viel interessanter. Aber man muss sich doch aufraffen, dann auch rauszufahren.

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