Abandoned Berlin – Verfallsästhetik alte Schwimmhalle Pankow

Letzte Woche sind Monika und ich nach Berlin zur ITB gefahren. Trotz stressigen 3 Tagen dort auf der Messe haben wir uns am Freitag Nachmittag zusammen mit Hannes ein verlassenes Schwimmbad in Berlin-Pankow angeschaut und ein paar Fotos geschossen.

Foto-Tipp für Berlin

Wer so eine Verfallsästhetik mag und in Berlin mal ein wenig Zeit zwischendurch hat, hier gibt es den ultimativen Surf-Tipp: Abandoned Berlin

Wir hatten uns die alte Schwimmhalle in Pankow ausgesucht. Grandioser Ort, einfach hereinzukommen und Motive ohne Ende. Wir hatten nicht allzu viel Zeit, aber für ein paar Schnappschüsse und ein paar HDRs hat es dennoch gereicht ;)

Wadi Rum – die farbenfrohe Wüste in Jordanien

Ebenfalls ein Muss bei unserem Jordanien-Trip war Wadi Rum, die wohl farbenfrohste Wüste, die ich bisher gesehen habe. Wenn ich an eine Wüste denke, sehe ich viel Sand, viel Sand, also viiiieeeeeellll Sand. Aber Wadi Rum ist anders. Da gibt es eben nicht nur viel Sand, sondern auch ne Menge Felsen in verschiedenen Farben und Formen und jede Menge Pflanzen.

Gerade die Pflanzen haben mich überrascht. So viel Grün hatte ich in einer Wüste nicht erwartet. Doch seht selbst…

Brot backen wie im Mittelalter – Tradition in Jordanien

Damit ich das gleich von vorn herein klar stelle – in Jordanien wird auch modern Brot gebacken!! ;) Aber dies war schon sehr spannend zu sehen, wie in Jordanien früher und teilweise eben auch noch heute Brote (Fladenbrote) gebacken werden.

Der Teig ist ein ganz normaler Hefeteig. Der Unterschied liegt ganz klar im Backvorgang. Ein Erdloch wird mit runden Flusssteinen ausgelegt. Als Deckel dient eine Art umgedrehter Metall-Wok, auf dem getrockneter Kameldung als Brennmaterial aufgeschichtet und angezündet wird. Nachdem das Feuer erloschen und nur noch die heiße Asche übrig ist, ist der „Backofen“ vorgeheizt und das Brot kann gebacken werden.

Die einzelnen Brotfladen werden gekonnt und in rasender Geschwindigkeit zu einem flachen runden Teig ausgebreitet (kennt man sonst nur von den italienischen Pizzabäckern aus einem Film) und auf die heißen Steinen gelegt. Deckel drauf und nach ca. 15-20 Minuten ist das Brot fertig und lauwarm genießen – YamYam

Hauch dünnes Fladenbrot für Mansaf

Es gibt noch eine zweite Zubereitungsart, die dieser etwas ähnelt, aber ein anderes Brot als Resultat liefert. Auch hier dient eine gewölbte Metallplatte (sieht aus wie ein umgedrehter Wok) als „Backplatte“, welche durch ein offenes Feuer erhitzt wird.

Der Teig ist wieder ein normaler, sehr elastischer Hefeteig. Und ebenfalls wieder schnell und gekonnt werden die einzelnen Teiglinge mit der Hand zu hauchdünne Fladen geformt und auf die heiße Metallplatte gelegt. Nach kurzer Zeit einmal gewendet und fertig ist das hauchdünne Fladenbrot.

Dieses Fladenbrot dient speziell als Grundlage für das traditionelle Nationalgericht Mansaf, worauf ich in einem anderen Blogpost noch genauer eingehen werde. Hier aber schon mal ein Foto davon – Mahlzeit!

Little Petra – die kleine Schwester von Petra in Jordanien

Unweit der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit von Jordanien, die alte Stadt Petra, gibt es „Little Petra“, also kleines Petra. Und was soll ich sagen, genau so ist es. Alles viel kleiner, kürzer, niedriger, ABER genauso faszinierend, wie die große Schwester. Denn die Gesteinsformen und -farben, die Tempel, Gräber und Häuser sind ebenso schön und beeindruckend. Auch hier kann man sich wieder einige Zeit aufhalten, schauen, fotografieren und staunen.

Am Ende der kleinen Schlucht gibt es ein kleines Holzschild mit der Aufschrift „beste Aussicht der Welt“. Das weckt natürlich Neugierde, obwohl der Weg dorthin doch recht eng und eher hochalpin war. Aber unsere Neugierde hatte gesiegt und die Überraschung war groß. Aber seht selbst…

Voller Erwartung kletterten wir durch die enge Felswand und … tadaaaaa – ein Verkaufsstand :)

Die Aussicht war wirklich schön, den Verkaufsstand hätte ich nicht gebraucht… Also kraxelten wir wieder die engen Stufen runter.

Die Beduinen wirken manchmal noch sehr traditionell und arbeiten teilweise wir vor 2000 Jahren. Aber ganz so unmodern sind sie dann doch nicht und stellen sich auf die Bedürfnisse der Touristen manchmal sehr gut ein. Wer hätte das gedacht, dass ich in absoluten Pampa Speicherkarten und Batterien für meine Kamera bekomme.

 

Die Vielfalt der Landschaft in Jordanien

Die berühmten Sehenswürdigkeiten kennt man ja, besonders die alte Stadt Petra. Aber worüber keiner spricht, ist die wunderschöne und total abwechslungsreiche Landschaft in Jordanien. Auf manchen Strecken hatten wir innerhalb weniger Kilometer völlig unterschiedliche Landschaften zu Gesicht bekommen. Daher hier noch ein paar mehr Landschaftsbilder aus Jordanien:

 

 

Ausblick auf den See Genezareth

 

Stauseen Kaprun – Wandern zum Sonnenaufgang auf 3000m

Letztes Jahr hatte ich die Gelegenheit bei einem Blogger Event eine Nacht im Wärterhaus des Kapruner Stausees zu übernachten. Auf Einladung des Verbundes kamen rund 10 Fotoblogger zusammen, um einen Abend und eine Nacht am Stausee in Kaprun zu verbringen. Das Besondere bei diesem Photowalk war natürlich die Nacht am Stausee. Dort die Nacht zu verbringen gelingt einem sonst nur, wenn man in einen der mehr oder weniger nahe liegenden Berghütten übernachtet. Mein absolutes Highlight bei diesem Event war das Wandern mit Rainer dem Sonnenaufgang entgegen. Doch der Reihe nach….

Die Staumauer

Nachdem wir uns alle wohlerhalten am oberen Stausee in Kaprun eingetroffen hatten, bekamen wir erst eine eigene Führung durch die Staumauer. Ich hatte mich schon immer gefragt, wie es wohl in einer Staumauer aussieht und wie sich das wohl so anfühlt. Ein wenig spuky war das schon, aber auch total interessant.

 

Funny Side Fact: In der Mauer gibt es vollen Handyempfang! Warum? Das Handynetz dient als Kommunikationsweg für die Staumauer Wärter und ist vor ein paar Jahren hier eingebaut worden. Also kann man auch bei Foursquare/Swarm hier einchecken ;)

Abendsonne und Käsespätzle

Dann hatten wir ein wenig Zeit, die Natur auf eigene Faust zu erkunden. Wie an vielen Orten in den Alpen ist auch hier die Natur einfach nur wunderschön. Das Besondere hier sind die Stauseen umzingelt von 13 3000er Bergen. Obwohl der obere Stausee auf rund 2000m liegt, hat man nicht das Gefühl, unglaublich hoch zu sein.

Markus Ortner mit seiner Großbild Kamera – die schwarz weiss Fotografien kann man hier anschauen.

Das Abendlicht hat die gesamte Szenerie ins fast unerträglich kitschige verwandelt.

Nachaufnahmen vom Sternenhimmel

Zu spätere Stunde, wenn alle Lichter in der Umgebung erloschen waren und der Sternenhimmel sich in voller Pracht zeigte, konnten wir in aller Ruhe ein paar tolle Fotos vom Sternenhimmel schießen.

Dem Sonnenaufgang entgegen wandern

Am Abend hatte ich die Idee, ein tolles Foto vom Sonnenaufgang zu machen. Denn das Wetter war optimal, nicht zu warm und absolut klare Luft. Das hat man selten im Anfang August in den Bergen. Schnell wurde Rainer und mir aber klar, dass es nur was bringt, wenn wir auf einen der Berge hier raufwandern. Denn umzingelt von 3000er macht man kein atemberaubendes Fotos zum Sonnenaufgang. Da muss man schon weiter rauf.

Da kam genau ein Berg in Frage: der großen Grießkogel. Der Gipfel liegt auf 3066 Meter und liegt genau gegenüber der Sonne beim Sonnenaufgang. Perfekter Punkt für ein Foto zum Sonnenaufgang. Problem war nur, der Stausee liegt auf 2000m. Ergo mussten wir gut 1000 Höhenmeter wandern, was generell nicht so das Problem ist. Aber ich wollte zum Sonnenaufgang dort oben sein. Also sind Rainer und ich (die anderen wollten dann doch lieber länger schlafen…;) ) um 2 Uhr in der Nacht losgezogen, mit Stirnlampe und Fotorucksack bewaffnet.

Und es hat sich sowas von gelohnt. Der Sonnenaufgang war ein absolutes Highlight in meinem Leben.

Unterwegs konnte man schon die erste Morgenröte bewundern. Im Hintergrund sieht man Zell am See…

Auf ca. 3000m Höhe habe ich kurz unterhalb vom Gipfel mein Fotolager aufgeschlagen. Die letzten Meter bis zum Gipfel hatte ich mir geschenkt, da ich nicht genau wusste, ob ich dann rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben ankomme. Das Risiko wollte ich einfach nicht eingehen. Daher entschied ich mich, an diesem Punkt mein FotoCamp auf zu schlagen und auf den magischen Moment zu warten, an dem die Sonne über die Bergketter gegenüber ihren ersten Sonnenstrahl wirft.

Und da war er, der magische Moment!

Nach ausgiebigem Fotografieren und kurzer Rast haben wir uns aber auch gleich wieder auf den Rückweg gemacht.

Der Abstieg dauerte in etwa genau so lange, wie der Aufstieg. Insgesamt hat unsere Wanderung ca. 7 Stunden gedauert. Eine stramme Tour, bedenkt man, dass ich die ganze Zeit auch noch ca 10 Kilogramm Fotorucksack mit mir rumgeschleppt habe.

Aber es war echt ein einzigartiges Erlebnis, kann ich nur jedem empfehlen!!!

Und noch ein mal Fotos aus Petra in Jordanien

Ok, ich gebe zu, es sind echt viele Fotos geworden. Aber die alte Stadt Petra ist nun mal soooooooo vielseitig, dass man vor Ort schon kaum ein Ende findet. Gleiches für bei der Nachbearbeitung.

Auch bei diesen Fotos sind die meisten HDR Fotos. Es bietet sich einfach an, bei solch einer Kulisse und den Lichtverhältnissen, die alles andere als leicht sind, die HDR Technik anzuwenden.

Über Petra habe ich schon in anderen Blogposts berichtet:

Und hier nun die restlichen (HDR) Fotos aus Petra in Jordanien:

Die alte Stadt Petra in Jordanien – der Siq

Heute bin ich nun endlich dazu gekommen, die restlichen Fotos vom Siq in der alten Felsenstadt Petra in Jordanien zu entwickeln. Wie ich in meinem ersten Post über Petra geschrieben habe, kann man einfach nicht aufhören, hier Fotos zu schießen.

Die Fotos habe ich an zwei verschiedenen Tagen zu unterschiedlichen Tageszeiten gemacht. Einmal ca 10.30 – 13.00 und das zweite Mal ca 7.00 – 9.30 Uhr. Die früheren Stunden fand ich im direkten Vergleich besser. Aber Petra bietet eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit (siehe mein Foto vom Schatzhaus in Petra bei Nacht) genügend Foto-Motive. Es wird nie langweilig…

Shopping in Jordanien – der Suq in Wadi Musa

Das ist ja ein Muss – durch die Läden streifen und sich anschauen, wie das Leben in einem anderen Land so funktioniert. In Wadi Musa in Jordanien ist das vielleicht nicht so üppig wie in der Hauptstadt Amman, aber dennoch lohnenswert.

Denn die kleinen Läden sind bis unters Dach vollgestopft mit Waren in den lustigsten Kombinationen. So gibt es Geschäfte, die Herrenanzüge, Stoffe, Salz, Getreide, Seile, Töpfe und Tee verkaufen. Zudem sind die meisten Ladenlokale gleich groß, egal ob es der Friseur, der Metzger oder ein Lebensmittelgeschäft ist. Als ob es ein Gesetz dafür gäbe…

Hier ein paar Impressionen aus Wadi Musa: